Warum es sich lohnt Führung divers zu gestalten
Veröffentlicht am 18.11.2022 / 06:00
Dr. Wiebke Ankersen wurde in Hamburg geboren und hat als Skandinavistin zwanzig Jahre für schwedische Organisationen in Deutschland gearbeitet, zuletzt als Presseattachée an der Schwedischen Botschaft.
Im Jahr 2016 übernahm sie gemeinsam mit Christian Berg die Geschäftsführung der AllBright Stiftung, die sie bis heute innehat.
Die vom schwedischen Unternehmer Sven Hagströmer gegründete AllBright Stiftung setzt sich für mehr Frauen und Vielfalt in den Führungspositionen der Wirtschaft ein.
Wiebke Ankersen sagt über Ihre Arbeit: „In unseren digitalen Kanälen gehen wir gegen die mangelnde Veränderungsbereitschaft in den Unternehmen an, die noch immer von männlichen mittelalten westdeutschen Wirtschaftswissenschatlern dominiert sind. Was Diversity in Führungspositionen betrifft, ist Deutschland Entwicklungsland und AllBright versteht sich hier als Entwicklungshelfer.“
Ihr Vorbild ist die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren, da diese ihrer Meinung nach in ihrem Leben konsequent Verantwortung übernommen hat. Astrid Lindgren hat mit der Erschaffung der Figuren Pippi Langstrumpf und Karlsson vom Dach die Kinderbuchwelt revolutioniert und als alleinstehende Mutter in den vierziger Jahren Verantwortung übernommen, für sich und für die, die das nicht selbst können: Kinder und Tiere. Mit diesem Vorbild zeigt Wiebke Ankersen einmal mehr, dass ihr Beruf eine Berufung ist.
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